Pättkestour 21.07.2015

-1-IMG 5797 KopieJedes Jahr wieder gibt es die „Tour de IPA“ oder auch münsterländisch „Pättkestour“ genannt. Sie dient dazu, auch einheimischen, sowie zugezogene IPA-Freundinnen und -Freunden die Gegend rund um Bork etwas näher zu bringen. Für viele, die auch sonst mit dem Rad unterwegs sind, war das die Gelegenheit, neue Strecken auszuprobieren.

Bei angenehmen Wetter, etwas bewölkt, aber warm, trafen sich zwölf Pedalritter an der Pforte des LAFP zur Tour.

Jürgen und Kurt hatten als Zielort die Zeche Waltrop ausgeguckt.

Zunächst ging es entlang der Alstedder Straße in Richtung Lünen. Kurz vor Alstedde führte der Weg weiter durch die Felder in Richtung Lippe, am Remondis-Werk vorbei, hin zur Lippholthauser Mühle.  Hier gab es den ersten Halt und Jürgen gab fachkundige Hinweise zur Mühle, die von den „Mühlenfreunden“ liebevoll restauriert wurde. Das historische Gebäude wird heute vielfach für Trauungen genutzt. 

Auf dem weiteren Weg gab es eine Landmarkierung aus frühen Zeiten zu sehen, über die sich Dortmunder sicherlich noch heute wundern; denn darauf ist zu lesen „Dortmund bei Lippholthausen“.

Unsere Tour-Führer führten uns weiter am „Trianel-Kraftwerk“ vorbei zum Hamm-Datteln-Kanal. Hier wusste Jürgen zu berichten, dass beim Bau des Kraftwerks mehr als 1.500 Japaner dort in einem Container-Dorf untergebracht waren.

Im auch für unsere „Altersspitzenreiter Udo und Frau“ (beide 81 Jahre) gemächlichen Tempo ging es auf dem Leinpfad weiter bis zum Industriegebiet Waltrop.

Hier verließen wir die „Wasserstraße“ und fuhren in Richtung „Zeche Waltrop“, die bis 1979 noch in Betrieb war.

Auf dem Gelände wurden wir nach etwa 75 Minuten Fahrt von „Puckis“ in Empfang genommen.

Jetzt musste erst einmal eine Stärkung her. In den Räumlichkeiten der Zeche hat die Firma „Manufactum“ einen Gasthof eingerichtet. Hier gab es Stärkung bei Kaffee und Kuchen oder einem Erfrischungsgetränk.

Die Firma „Manufactum“ hatte aber noch mehr zu bieten, es gibt dort ein Spezialitätenladen für Wurst, Käse und Brot, ein absolutes Muss für Gourmets.

Wer nostalgisch angehaucht ist, findet im Markt erlesene Artikel, die so manchen an seine Kindheit erinnern. Zum Beispiel ein Kupferbadewanne mit passendem Badeofen für den schlappen Preis von 3.500 €. Oder nostalgische Lichtschalter mit Drehknopf, einfache Ausführung in Bakelite für 50 €, etwas exklusiver in Marmor für 120 €. Ein Besuch lohnt sich wirklich und man fühlt sich in alte Zeiten zurück versetzt.

Nach einer ausgiebigen Rast machen wir uns auf den Heimweg.

In gemütlichem Tempo führte uns der Rückweg durch die Rieselfelder zurück zum LAFP.

Gut, es war jetzt keine Tour-Etappe, aber 23 Kilometer standen dann doch auf dem Tachometer.

Ein Dank natürlich an Kurt und Jürgen, die sich wieder einmal mit der Strecke und dem Ziel alle Mühe gegeben haben.

Nächster Termin:

Dienstag, 04.08.2015, 16.00 Uhr, Stammtisch, Grillen am IPA-Haus    

Der Französische Abend wird auf den nächsten Stammtisch am 01.09.2015 verlegt, denn Peter hat am 04.08. noch Urlaub und ohne seine Zwiebelsuppe wäre es doch kein Französischer Abend.

Also, bis dahin,

bleibt gesund, genießt den Sommer,

euer Presseonkel

Heiner

Alle Fotos in unserer Fotogalerie!

   
© IPA-Bork 2013